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Sonntag, 9. Januar 2011

Von Last.fm, Flaschenmusik und dem GlasBlasSing Quintett

Vergangene Woche kam mein Sohn mit einer Hausaufgabe nach Hause, die mich überraschte: Er sollte lernen, auf der Flasche zu blasen. Ich durfte ihm dabei helfen und den Rest der Woche verbrachten wir mit Üben. Als die ersten Versuche scheiterten, ließ ich ihn erst einmal die Blastechnik üben. Ein Kaktus von Lego-Duplo war geeignet:

  • Er passte auf die geschlossene Flasche und ließ sich dort drehen.
  • Seine Arme boten Angriffsflächen, die man anpusten konnte.
  • Mit guten Druck gezielt angepustet fing er an sich zu drehen.

Tatsächlich lernte mein Sohn schnell genug Druck aufzubauen und damit zielgerichtet den Kaktus zu bewegen. Das reichte schon. Gestern brachte er die ersten erfolgreichen Töne aus der Flasche.

Zusätzlich reizte es mich, noch mehr aus dem Thema heraus zu kitzeln. Zum einen bastelte ich eine kleine Flaschenorgel aus sechs Flaschen – erst von Hand gestimmt, dann noch ein wenig besser mit TuneLab Pro, einem einfach zu verwendenden Stimmprogramm für den PC und wir spielten so einfache Lieder wie “Alle meine Entchen” und “Bruder Jakob” und zum anderen kam mir diesmal Last.fm zu Gute, wo ich mich gerne mal per Zufall von Musik berieseln lasse. So stieß ich per Zufall auf das GlasBlasSing Quintett. Und daran erinnerte ich mich nun. So versuchte ich nun gezielt auf YouTube nach dem GlasBlasSing Quintett (auch: GBSQ) zu suchen und war erfolgreich. Mein Sohn war begeistert von den Videos:

Zu guter Letzt wollte ich noch einmal schauen, ob GBSQ nicht eventuell in der Nähe von Hamburg auftritt – ich hätte meine Familie sofort dorthin entführt. Die offizielle Seite des Quintetts glasblassing.de war hilfreich – leider treten sie 2011 nicht in Hamburg auf… wie schade. Aber immerhin konnte ich jemanden noch mit Tickets als Geburtstagsgeschenk überraschen. Ich hoffe derweil auf 2012.

Montag, 18. Oktober 2010

Schlaf ganz einfach ein…

Manchmal hat man das Glück, dass man sich auf den Tod eines nahen Menschen vorbereiten kann. Ich hatte dies Glück – und ich hatte das Glück, dass ein Lied mich in dieser Zeit begleitet hat. Der Name des Künstlers ist vielleicht in dieser Situation nicht so passend – Unheilig – auch bekannt als “Der Graf”. Sein Titel aber ist genauso gefühlvoll wie sein Hit “Mein Stern” und lautet: “An deiner Seite”. Ich habe dieses Lied wieder und immer wieder gehört und besonders die letzten Zeilen haben sich in mein Herz gebrannt:

Lass dich fallen und schlaf ganz einfach ein.
Ich werde für immer an deiner Seite sein.

Wer ein Lied zum Abschied nehmen sucht, oder ein Lied, um seine Trauer zu verarbeiten, dem lege ich dies Lied wirklich ans Herz:

Den Text dazu findet man bei Magistrix.de.

Sonntag, 19. September 2010

Nuklear-Archäologen entdecken Atommüll-Endlager

Inmitten des EG-Mitgliedsstaates Deutschland fanden Nuklear-Archäologen diese Woche ein weiteres sogenanntes Atommüll-Endlager in der Nähe der Elbe. Es gilt als der vielversprechendste Fund der letzten 50 Jahre zur Aufklärung des plötzlichen Todes von Millionen von Menschen Ende des 21. Jahrhunderts…

Könnte so eine Zeitungsmeldung der Zukunft aussehen? Seit die schwarz-gelbe Regierung eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke angekündigt hat, ärgere ich mich mehr und mehr über die offensichtliche Kurzsichtigkeit der Politiker. Endlagerung ist ja geklärt, oder? “Endlager” was für ein vielversprechendes Wort. Es klingt so final, so als könnte man das, was dann dort gelagert wird, in Zukunft vergessen. Wie war das noch mit der Asse?

Und haben wir ein Problem mit veralteten Atommeilern? Tschernobyl ist auch schon lange her und wir haben es überlebt – oder? Wie war es denn gerade jüngst, als die Brände rund um Moskau wüteten? Plötzlich wurde der Geist von 1986 wieder lebendig. Nur 24 Jahre nach dem Unglück drohten die Brände wieder radioaktive Asche in die Luft zu befördern, die unser Leben hier in Deutschland hätten gefährden können. Wie gut, dass früh die Meldung kam, die Wolke werde uns diesmal nicht treffen.

24 Jahre… meine Kinder wissen nicht einmal etwas von Tschernobyl. Und selbst bei mir war Tschernobyl eher im passiven Teil meines Gedächtnisses abgelegt.

Dann fand ich im Blog von Greenpeace am 17.09. ein bedrückendes Video vom Künstler Urban Stark zur Laufzeitverlängerung:

Eine niedliche Gummiente… plötzlich dahingerafft durch einen Mini-Super-GAU.

Und wie kam ich auf die Archäologen? Nun, wir forschen im Müll untergegangener Zivilisationen, um zu erfahren, wie die Menschen damals lebten… und gerade dies Wochenende meldete die lokale Wochenzeitung “Markt” unter dem Titel Artefakte für die Historiker der Zukunft, dass im Spiekerhus im Museumsdorf Volksdorf bei der Grundsteinlegung Informationen in einer Kupferkassette für eben die Archäologen der Zukunft abgelegt worden seien. Was werden diese Archäologen wohl über uns denken, wenn sie einmal diese lieb gemeinte Kassette in den Händen halten – und dann sich aber auch diesem Atommüll-Endlager gegenüberstehen?

Ich habe heutzutage weniger Probleme meine Kinder aufzuklären (dank so schönen Büchern wie Peter, Ida und Minimum) als ihnen zu erklären, was für schreckliche Hinterlassenschaften wir ihnen heutzutage bereitstellen.

Freitag, 11. Juni 2010

Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika: Viel Spaß!

You'll find the English Version here.

Ich wollte nur kurz jedem sagen: Habt Spaß bei der Fifa Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Und als Gruß nach Südafrika, bette ich hier die Nationalhymne Südafrikas ein, die ich mir wirklich gerne anhöre – besonders diese Version, die ich bei YouTube gefunden habe:

Oh, und ich kann gar nicht mehr aufhören, dem Lied von K’naan “Wavin’ Flag” zu lauschen – speziell der Version mit Nancy Ajram:

Sonntag, 6. Juni 2010

Tipps für Magix Fotos auf CD & DVD 9, Teil 1 - Zoomen

Hint: You can find the English Version of this Posting in my English Blog.

Ich liebe es Fotoshows für verschiedene Anlässe anzufertigen. Zuletzt von einem Kurzurlaub auf Wangerooge mit wahrlich fotofreundlichem Wetter. Seit einigen Jahren verwende ich für die Erstellung solcher Fotoshows “Fotos auf CD & DVD” der Firma Magix. Etwa jeden zweiten Versionsschritt nehme ich mit – so arbeitete ich zuletzt mit den Versionen 5, dann 7 und für diese Fotoshow das erste Mal mit Version 9 der Software. Für mich ist die Version 9 die mit Abstand beste Version seit langem.

Eines der Hauptverbesserungen ist im Bereich der Pfade durch Fotos geschehen, die man für eine Fotoshow generieren kann. Im Prinzip steuert man das Auge des Betrachters so durch das Bild und das Foto wird so lebendig wie ein kleines Video – so die Reaktion eines Zuschauers auf eines meiner vorigen Fotoshow-Videos: “Ist das wirklich nur ein Foto?”

Heute möchte ich dir etwas über das Zoomen in Bildern erzählen. Zoomen ist wahrscheinlich das am häufigsten verwendete Mittel in einer Fotoshow – so man sie denn von Hand anlegt und sich nicht von Wizards helfen lässt. Man kann ein Zoom in ein Bild mit nur wenigen Klicks erreichen:

  1. Füge ein Foto in die Zeitleiste ein.
  2. Gehe auf den “Effekte”-Reiter.
  3. Öffne “Ansicht & Animation”
  4. Gehe zu “Ausschnitt & Zoom”
  5. Klicke auf “Zoom In”

Das ist alles – und man hat wirklich schon einen sehr schönen Effekt. Nur leider gibt es ein Problem beim Bildwechsel: Der Zoom geht weiter, selbst wenn das Bild schon fast gar nicht mehr zu sehen ist – etwa beim Abblenden. Der einfachste Weg, dem Problem zu begegnen, ist, das Zoomen zu stoppen, bevor das Bild abblendet. Dazu muss man nur den Wegpunkt am Ende des Zooms vor die gepunktete Linie ziehen (mehr dazu unten). Aber: Auf diese Weise hat man am Ende nur ein langweiliges, totes Standbild.

Der bessere Ansatz ist, die Zoomgeschwindigkeit zu verringern. Mit Magix Fotos auf CD &DVD geht das sehr einfach:

  1. Suche die Zoom-Zeitleiste auf dem Effekte-Reiter.
  2. Klicke auf die Zeitleiste nahe am Ende vom Zoom.
  3. Bewege nun diese Markierung, bis der Bildausschnitt rechts in etwa dem entspricht, was der Betrachter als letztes vor dem Bildwechsel sehen soll, bevor der Zoom verlangsamt wird.
  4. Erzeuge nun einen neuen Wegpunkt mit den Icons oberhalb der Effekt-Zeitleiste.
  5. Um nun den Zoom zu verlangsamen, musst du nur den neuen Wegpunkt ein wenig nach links verschieben. Zum schneller werden natürlich ansonsten nach rechts.

Nun bleibt das Foto lebendig bis zum Schluss vor dem endgültigen Wechsel zum neuen Bild. Und andererseits ist zum Zeitpunkt des Abblendens bereits alles sichtbar, was der Betrachter zu sehen bekommen sollte.

Der folgende Screenshot zeigt die Benutzeroberfläche von Magix Fotos auf CD & DVD. Die blauen Markierungen heben die Wegpunkte hervor, wo ich jeweils den Pfad verändert habe. Der vorletzte Wegpunkt ist jener, den ich zwecks Verlangsamung nach links verschoben haben. Die orangen Markierungen zeigen die Zeitindizes, wo der Bildwechsel startet bzw. endet. Diese werden automatisch von Magix Fotos auf CD & DVD mit einer gepunkteten Linie hervorgehoben:

Magix PhotoStory User Interface - Zoom Effect

Ich hoffe, der kleine Tipp wahr hilfreich für dich. Und hier nun der Ausschnitt des daraus resultierenden Videos (mit Musik von Unheilig “An deiner Seite”):

Beispiel-Video fürs Zooming

Samstag, 14. März 2009

Mit Tränen in den Augen: Jeff Dunham

Hint: You can find the English Version of this posting on my English Blog.

Ein Freund sendete mir heute einen Link zu einem YouTube-Video mit dem Titel “Achmed the Dead Terrorist” (mit deutschem Untertitel). Es machte Spaß, es anzusehen... und es war der initiale Funke ein Fan das Bauchredners Jeff Dunham zu werden – in nur wenigen Minuten — nein, wohl eher: in wenigen Stunden.

Die nächsten Stunden verbrachte ich damit, mir ein Jeff Dunham video nach dem anderen anzusehen. Alle (dankenswerterweise) mit deutschem Untertitel. Schließlich stolperte ich über meinen absoluten Favoriten. Ich hatte Tränen in den Augen, so sehr musste ich lachen. Das Video trägt den Titel “Jeff Dunham and Walter 2/3 Arguing With Myself” (wiederum mit deutschem Untertitel).

Beobachte den Mann zum Zeitpunkt 1:30... er wird zum Zeitpunkt 4:20 zurückkehren. Es ist Mike. Mike, der im medizinischen Transportwesen tätig ist. Woher ich das weiß? Nun, Walter and Jeff nehmen sich die Zeit auf Mike zu warten – zu warten, bis er von der Toilette zurück gekehrt ist. Es ist so fantastisch. Das musst Du Dir ansehen:

Und nur für den Fall, dass Du dabei auch ein Fan von Jeff Dunham (Walter, Achmed, Peanut, ...) wirst, hast Du vielleicht Lust, Dir meine Jeff Dunham Playlist anzusehen. Dort habe ich alle Videos gesammelt, die ich finden konnte, die mit deutschem Untertitel versehen sind:

Es macht natürlich mehr Spaß, Jeff, Walter und Co. einfach nur zuzuhören... aber manchmal streikt dann doch mein englischer Wortschatz und ich bin froh ob des Untertitels.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Matt is back...

For the English translation of this post please go to my English Blog.


Where the Hell is Matt? (2008) from Matthew Harding on Vimeo.

Matt ist endlich wieder da! Das Tanzwunder, dass mit Leichtigkeit Kulturen verbindet. Während ich bereits seine Videos Dancing 2006 und Matts Outtakes mit Begeisterung gesehen habe, ist dieses neue Video noch atemberaubender: So viele Menschen, die mit Matt tanzen. Was Politiker trotz größter Bemühungen nicht schaffen: Matt macht es einfach!

Donnerstag, 24. April 2008

Mister Wong ist cool

Mister Wong ist cool. So cool, dass ich mich sogar dazu hinreißen lasse, für ein einfaches T-Shirt ein wenig Werbung zu schalten. Werbung für die (wirklich praktische) Toolbar (für Internet Explorer und Firefox):

Das Intro spricht Christian Clawien, Pressesprecher bei der construktiv GmbH, den Machern von Mister Wong.

Ein paar kleine Details zur Toolbar fehlen in dem Video:

  1. Wenn man auf der zu bookmarkenden Seite einen Text markiert und den roten Toolbar-Button drückt, wird der markierte Text in die Beschreibung übernommen.
  2. Mit dem gelben Button kommt man stets schnell zu seinen Bookmarks.

Also: Anmelden, Toolbar installieren und glücklich sein. Wong the Web!