Sonntag, 19. Oktober 2008

Flash Game: Grow Island

Hint: You can find the English version of this posting on my English Blog.

Falls Du schon mein Posting über die Lösung von Grow Cube gemocht hast, wird Dir dies Spiel ebenfalls gefallen: Grow Island. Es ist vom gleichen Autoren wie Grow Cube. Es macht einfach Spaß und mein Sohn mag es sogar mehr als Grow Cube.

Um das Rätsel zu knacken, muss man nur die Werkzeuge in der richtigen Reihenfolge anwenden. Die Werkzeuge sind:

  1. eine Batterie, die, hm, etwas Saft gibt
  2. ein Computerchip, der ein paar Berechnungen anstellen wird...
  3. eine Pike, menschlicher Werkzeug-Aktivator inklusive
  4. ein Kolben, bloß nicht zerbrechen lassen!
  5. ein Rad, welches verborgene Wege freilegt
  6. Holzstämme zum Bauen
  7. ein Schornstein, um sich des anfallenden Mülls zu entledigen
  8. eine Schraube für ein bisschen Mechanik

Es mach einfach Spaß es anzuschauen, selbst wenn man etwas misslingt. Einfach mal selbst ausprobieren. Solltest Du dennoch der Sache überdrüssig werden: Für findige Köpfe habe ich die Lösung in den IPTC Daten des Bildes versteckt. Viel Spaß!

Gerade heute gefunden: Ein Blog-Post mit zwei möglichen Lösungen. Einfach roque-mirengo.com/ besuchen.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Wieviel wiegt ein Legostein?

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Das merke ich immer spätestens, wenn um meinen Geburtstag Mitte September herum die ersten Lebkuchen in den Supermarktregalen stehen. Und da liegt es nahe, sich als Eltern die ersten Gedanken über Geschenke für die lieben Kleinen zu machen.

Für uns diesmal eine Option: Legosteine. So ein richtiger Haufen voll, mit dem man viel bauen kann. Da liegt es nah, sich bei wohlbekannten Online-Auktionshäusern (ich nenne eBay wirklich nur, damit dies Posting auch von Dir gefunden wird) umzusehen.

Als „Kiloware“ wird das von uns gesuchte im Allgemeinen angeboten. Hier gibt es sowohl bunte Mischungen von 1 bis 11 Kilogramm, oder eben die Mengenangabe: 100, 200, 300 Steine. Doch was sind nun vernünftige Preise, verglichen mit Neuware?

Neuware

Zwei Beispiele für Neuware:

  • 1 Kasten Lego Artikel-Nummer 6177 (nur Bausteine) mit 650 Steinen erhält man für ca. 17 EUR. Pro 100 Steine also EUR 2,62.
  • 1 Tonne Lego Artikel Nummer 5517 (zum Großteil auch nur Bausteine) mit 1800 Steinen erhält man für ca. 45 EUR. Pro 100 Steine also EUR 2,50.

Also nur diese zwei Massenartikel zu Grunde gelegt, nehme ich als Vergleichsmaßstab, dass man für EUR 2,50 100 neue Steine erhält.

Steine nach Anzahl

Kauft man Steine nach Anzahl in Online-Auktionshäusern, so liegen die Preise mitsamt Porto interessanterweise deutlich höher. Von 10 beendeten Auktionen lagen die Preise pro 100 Steine zwischen EUR 2,17 und EUR 6,89 und im Mittel bei EUR 4,85. Dabei habe ich mich auf die Angebote beschränkt, die als „bunte Mischung“ daher kamen. Also trotz Gebrauchtware zahlt man hier deutlich mehr.

Steine nach Gewicht

Nun wird es interessant. Sind denn die Kilo-Auktionen günstiger? Leider steht auf den Lego-Packungen keine Gewichtsangabe drauf.

Ich habe mich daher mal daran gemacht, ein paar Steine unserer Kinder zu wiegen. Leider nicht mit einer Briefwaage, sondern mit einer handelsüblichen Küchenwaage. Trotzdem glaube ich, dass die erste Näherung nicht schlecht ist. Danach wiegen etwa normale Steine (9,6 mm hoch):

  • 2x4 Noppen: 2,36 g (110 gewogene Steine)
  • 2x2 Noppen: 1,25 g (80 gewogene Steine)
  • 1x2 Noppen: 0,82 g (110 gewogene Steine)

Mit meiner kleinen Stichprobe (es waren noch ein paar mehr Steintypen) und der ungenauen Waage komme ich gemittelt auf:

  • ein Gewicht von ca 1,5 g pro Stein und (wen es interessiert)
  • ein Gewicht von 0,35 g pro Noppe (etwa 0,3 bei zweireihigen, 0,4 bei einreihigen)

Ohne die obigen Produkte gewogen zu haben, wäre eine erste Näherung für das Gewicht:

  • Lego 6177 müsste mit 650 Steinen 975 g wiegen.
  • Lego 5517 müsste mit 1800 Steinen 2,7 kg wiegen (was bestimmt nicht stimmt, weil viele Kleinteile dabei waren)

Damit liegt der Preis pro Kilogramm für:

  • Lego 6177 bei EUR 17,44 und für
  • Lego 5517 bei EUR 16,67.

Bei 11 ausgewerteten Angeboten in einem Online-Auktionshaus lagen die erzielten Preise (inklusive Porto) pro Kilogramm bei EUR 11,39. Was das betrifft also ein Schnäppchen, da die Legosteine ja doch recht haltbar und vor allem formstabil sind (interessante Ausführungen zur Formstabilität findet sich im Wikipedia-Artikel zu Lego).

Fazit

Wer günstig kaufen will, sollte bei den Kilo-Angeboten zugreifen. Denn nach meiner kleinen Statistik liegt der durchschnittlich erzielte Preis pro Kilogramm:

  • bei Verkauf nach Stückzahl bei EUR 32,31
  • bei Verkauf nach Kilo bei EUR 11,39

Wie gesagt: Keine wissenschaftliche Relevanz dank ungenügender Hardware (Küchenwaage) und Stichprobengröße. Aber für mich ein Anhaltspunkt, wie weit ich in Online-Auktionshäusern bieten würde. Vielleicht mögen meinen Zahlen auch Dir dienlich sein.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Todesstoß für Qype

Bis gestern war ich Qype-Fan. Qype ist eine Web2.0 Plattform, um Plätze zu bewerten, etwa Restaurants in deiner Nähe. Ich war recht aktiv - zumindest für meine Verhältnisse: Insgesamt 35 Beiträge, jeder mit viel Herzblut und Überzeugung geschrieben.

Am 29.09. wurden alle Qyper im internen Nachrichtensystem informiert, dass sich das Punktesystem ändern wird. Kurz zusammengefasst: Statt dass etwa Bewertungen für Beiträge durch die Community (wie "hilfreich") Punkte bringen sind es jetzt rein nur noch die Beiträge - ungeachtet deren Qualität. Ebenso bringt es jetzt viele Punkte sogenannte "Events" anzukündigen, z. B. das Herbert Grönemeyer Konzert um die Ecke.

Das entfachte eine rege Diskussion in Qype mit vielfältigen Ansichten. Auch ich konnte mich meiner Meinung nicht enthalten. Wie ich später erfuhr gibt es eine parallele Diskussion im Qype Forum.

Ich prägte den Slogan Masse statt Klasse der in der Folge oft zitiert wurde. Und leider scheint sich ebendies zu bewahrheiten. In einer persönlichen Nachricht erfuhr ich etwa, dass es tatsächlich schon zu ersten Ausschreitungen gekommen sei. Einige Qyper fangen nun an jede Menge Events einzustellen und 2-zeilige Beiträge abzuliefern z. B. über alle REWE-Märkte im Umkreis.

Heute dann die nächste Hiobsbotschaft: Für viele Punkte gibt es jetzt bei Qype einen iPod bzw. einen USB-Stick. Damit führt Qype nun auch noch eine harte Währung ein. Zusammen mit der Punkteumstellung unterstreicht es eigentlich nur noch: Es lohnt sich bei Qype viele Beiträge zu schreiben - aber nicht, sich mit der Qualität aufzuhalten.

Mich bestätigt es in meiner Ansicht, die ich bereits im CoreMedia Blog kundgetan habe: Belohnungssysteme, egal welcher Art, ob Karma, Punkte oder (letztendlich) bares Geld haben einen großen Einfluss auf die Community und auf die Art und Weise, wie Beiträge für die Community geleistet werden. Wer immer eine Community sein eigen nennt oder nennen will, sollte sich dies bewusst machen.

Ich, der ich gerade in letzter Zeit vielfach Qype gepriesen habe, verliere nun zum ersten Mal mein Interesse an Qype. Das bedaure ich sehr!